Vogelfrühling 2026
In diesem Jahr hatte ich drei Gelegenheiten zur intensiven Vogelfotografie: am Dümmer, in der Camargue und auf Mallorca
Kreative Vogelfotografie am Dümmer
So hatte Stefan Imig den Workshop ausgeschrieben, der mich sofort ansprach. Endlich einmal die Vogelwelt ausführlich im Frühjahr hier zu erkunden und zu fotografieren, hatte mich schon lange interessiert. Der Workshop fand vom 15.- 18.April statt.
Die Sonne ist da, nur leider hat der Vogel schon die Sonne durchquert
Unsere Hauptdarstellerin in diesen Tagen war die Uferschnepfe, hier beringt auf einem riesigen Maulwurfshügel
wir haben sie stundenlang fotografiert, auf dem Titel mit Überbelichtung
und hier noch in den frühmorgendlichen Tautropfen
Kampfläufer sehen recht verschieden in Farbe und Größe aus
nur ein Prachtexemplar mit Federkranz blieb uns leider verwehrt
ein Rotschenkel
Kiebitze gab es auch in großer Anzahl
Eine machte uns auch die Freude, uns ihre Jungen zu zeigen
eine Graugans, versteckt im Schilf mit ihren Jungen
stolze Eltern führen ihre Jungen spazieren
von Ferne konnten wir den Fischadlerhorst beobachten
und ein Storchennest mit brütenden Eltern
ein nahe gelegenes Sumpfgebiet ermöglichte verwunschene Bilder
Auch Singvögel gab es reichlich. Als einer von ihnen hier eine Schafstelze im Abflug
Wir wurden auch zu kreativen Experimenten motiviert: diese zankenden Graugänse
beim Abflug mit Wischertechnik
oder ein Stockentenpaar im Anflug mit der gleichen Technik
Bis auf eine Mittagspause fotografierten wir bis zum Sonnenuntergang: hier einen Höckerschwan mit Spiegelung
Das letzte Abendrot läßt den Schwan nur noch erahnen
und den Rotschenkel nur noch als Silhouette sichtbar werden.
Jeden Morgen hieß es, vor 5 Uhr aufstehen, damit wir zur blauen Stunde und zum Sonnenaufgang rechtzeitig im Gelände sein konnten
Morgenstimmung kurz nach dem Sonnenaufgang
Frühling in der Camargue
Vom 23.- 30. April haben wir einen Fotoworkshop mit Nicolas Stettler gemacht. Vögel waren von früh bis spät unser wichtigstes Thema, aber auch andere Lebewesen kamen nicht zu kurz
eine Übersicht über die Reise ist auf der Webseite von Nicolas ( Nicolas-stettler.ch ) unter Blog zu finden
Jeden Tag sind wir so früh aufgestanden, dass wir den Sonnenaufgang erleben konnten
Der Sonnenaufgang im nahe gelegenen Vogelpark lässt die Reiher im Scherenschnitt sichtbar werden
morgendlicher Einflug der Flamingos
die Bewegungen der Flamingos fest zu halten, war eine heraus fordernde Aufgabe
die geisterhaften Gesichter mal ganz aus der Nähe
Spiegelungen
die wunderschönen Federn
schlafende Flamingos mit Spiegelungen
Reiher, insbesondere die Graureiher waren ein beliebtes Fotoobjekt
Anflug zum Nest mit brütendem Partner
ein großes Glück: schon ganz am Anfang konnten wir die kleinen Reiher im Nest fotografieren
so groß wurden sie in weniger als einer Woche
Futterneid bei der morgendlichen Fütterung
Nachtreiher- wir entdeckten nur diese beiden
ein Kuhreiher
Seidenreiher mit Nutria
die Suche nach dem Purpurhuhn war schließlich von Erfolg gekrönt
ein Sichler
ein Stelzenläuferpärchen
zwei kämpfende Mittelmeermöwen
Flussseeschwalben im Morgenlicht
Lachmöwen
diese kleinen grünen Frösche konnten wir zahlreich bei einem Ausflug entdecken
Spinnennetz mit Morgentau
diese Raupe war ganz neu für uns
ebenso dieses Grillenpärchen
Wer genau hinschaut, kann die kleinen Schnecken entdecken
in der Camargue dürfen die berühmten weißen Pferde nicht fehlen
wir fotografierten sie bis zum Abendrot
alle Fototage endeten erst mit dem Sonnenuntergang
Mallorca im Mai 2026
Zu unserer großen Freude konnten wir von den Hütten aus zahlreiche Vogeleltern mit ihren Küken beobachten.
In diesem Jahr konnten wir alle drei kleinen Regenpfeiferarten entdecken. Hier der Flussregenpfeifer, gut zu erkennen am gelben Augenring
Noch ein Exemplar
hier beim erfrischenden Bad
hier ein Seeregenpfeifer
noch einer
Ein Sandregenpfeifer, zu erkennen an der dunklen Schnabelspitze und den gelben Beinen, und neben ihm ein Seeregenpfeifer
Man muss schon ganz genau hinschauen, um das Küken vom Regenpfeifer zu entdecken
die kleinen Seeregenpfeifer sind winzig klein, aber es ist mir hier gelungen, eines in der Nähe zu entdecken
und noch ein kleines Exemplar! man beachte die großen Füße!
Säbelschnäbler gab es reichlich!
hier ein kleiner Trupp! Ob die Flussseeschwalbe wohl ihre Beute fallen läßt?
auch hier muss man genau hinschauen, um den kleinen Säbelschnäbler zu entdecken
dieses etwas größere Küken wird noch von einem Elternteil bewacht
Säbelschnäbler scheinen nicht sehr aufmerksame Eltern zu sein, meistens sah man die Jungen allein
so wie hier
und dort
und auch mal zu zweit
ein Drama bahnt sich an: die Säbelschnäbler gehen auf ein Junges los
sie fangen es und tauchen es unter
und noch mal
ungewöhnliche Erziehungsmethoden oder Kindermord? Es ließ sich nicht klären.
Große Freude hatten wir an den vielen Flussseeschwalben.
Gegenseitige Fütterung: Unterstützung bei der Brut
Sind die Kleinen schon geschlüpft? Der Vogel links scheint die Sardine im Ganzen geschluckt zu haben
Wir konnten nicht aufhören, die Eltern mit den kleinen zu fotografieren
hier ein paar Beispiele
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erste Flügelschläge
neben manchen anderen Vogelarten entdeckten wir noch einen Flussuferläufer
und den braunen Sichler